Es war toll!! Bilder und Bericht zu unserem Vereinsausflug am 25.08.2018 – wir folgten dem Ruf des Berges …


   Nun auch mit Bildern – Unser Vereinsausflug 2018 in den Ruhrpott!

Pünktlich um 07:45 Uhr fuhren 39 Skiclubmitglieder und –freunde mit dem Bus los und wurden von Christine, die das Ganze organisiert hatte, mit einem Ablaufplan (mit kl. Skifahrer), Infomaterial und einem Leckerli versorgt, ein Begrüßungssekt durfte natürlich nicht fehlen.

Am „Musiktheater im Revier“ in Gelsenkirchen stieg unser Führer Dirk Slawetzki mit Schnupfennase zu und gab interessante Informationen an uns weiter. Unser erster Halt führte uns nach einem kl. Fußmarsch, auf dessen Weg man auf Monumente des Steinkohleabbaus stieß, auf die Halde Rheinelbe, die wir über die „Himmelsleiter“ erklommen. Hier gibt es eine Aufstellung von mystisch anmutenden Steinen, die von den Sprayern nicht verschont worden waren, aber dennoch eindrucksvoll wirken. Von dort hat man einen wundervollen Rundumblick über den gesamten Ruhrpott. Wir waren wirklich erstaunt, wie grün die Aussicht ist!

Unser zweiter Halt führte uns dann zur St. Joseph Kirche, die schon mit Tischen nebst Tassen am Eingang vorbereitet wurde für die gläubigen Schalker Fans, die hier vor den Spielen für den Sieg beten und diesmal den Saisoneröffnungsgottesdienst feiern wollten. Ein Fenster ist dem Patron der Schalker, dem hl. Aloisius, geweiht. Selbst der Altar war in Blau geschmückt und an der Schalker Pinnwand vor dem Marienaltar habe ich Grüße vom Skiclub Bergheim an die Schalker Fangemeinde hinterlassen. Am Ausgang wurden sogar einige Fan-Artikel angeboten…

Es ist beeindruckend, wie die blau-weißen Fan-Spuren in der ganzen Stadt verteilt sind. Da die Zeit etwas knapp wurde, fuhren wir an der alten Schalker „Glückauf“-Kampfarena langsam vorbei, um dann auf direktem Weg zum Veltins-Stadion mit seinem fahrbaren Rasenplatz vorbei zum Vereinsheim zu gelangen. Hier hatte Christine für uns schon Currywurst mit Pommes (rut-wieß J) vorbestellt und hier durfte natürlich ein Veltins nicht fehlen. Wir konnten den Nachwuchs beim Training beobachten…und wer weiß, vielleicht war der neue Schalker Star von morgen ja dabei.

Nach unserer Stärkung ging es dann ab zum Gasometer, auf dessen Dach wir mit dem Aufzug hochfuhren. Hier wurden wir von regelrechten Sturmböen erfasst und die Frisur war endgültig im Eimer, aber der Ausblick war es wert. Unser Führer hatte uns die ganze Zeit mit kurzweiligen und interessanten Geschichten und Erklärungen versorgt und beantwortete gerne die vielfach gestellten Fragen, bevor er sich von uns verabschiedete. Wir fuhren dann mit dem gläsernen Innenaufzug zur Ausstellung. Die Atmosphäre hier war sehr beeindruckend und mystisch mit den Licht- und Musikeffekten, die die Spitze des Matterhorns, die „Spitzüber“ von der Decke hing und im Bodenspiegel den Effekt der Vogelperspektive auslöste. Auf den arenaähnlichen Stufen rundum des Spiegelbodens lagen dicke Kissen für die Besucher, die sich ganz dieser Atmosphären hingeben konnten… sehr entspannend. Bildergalerien auf der mittleren und unteren Ebene (mit Kommentaren) zeigten Tiere der Berge sowie Bergformationen der ganzen Welt. Großartige Bilder, die in Ihren Kommentaren von Tragödien und der sie umgebenden Mystik berichteten. Besonders interessant waren für uns natürlich die Dolomiten. Es gab ein paar besonders Interessierte unter uns, die sich noch die Ausstellung „Fix und Foxi / Kunst und Kohle“ in der Ludwigsgalere im Schloss Oberhausen ansahen. So gingen die Stunden schnell vorbei und wir mussten uns wieder auf den Heimweg begeben. Es war ein Ausflug, der uns – neben den kulturellen Aspekten – wieder einmal viel Spaß bereitet hat und ich glaube sagen zu können, dass der Ruhrpott tatsächlich eine zweite Reise wert ist…

Ein großes Dankeschön noch mal an Christine!!! Super vorbereitet!!!

Gasometer und Schalke

Bilder

(Text und Bilder: E. Dux)

 

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