Bericht und Bilder zur Wanderung am Dreikönigstag auf dem Krippenweg Traumpfad Kell


Bildergalerie

Wandern oder nicht Wandern? Das war am Sonntag morgen die große Frage, die sich angesichts des trüben Nieselwetters stellte. Das schlechte Gewissen nach den Feiertagen mit viel gutem Essen war sicherlich auch ein Aspekt – es trafen sich insgesamt 11 hartgesottene Naturliebhaber, die am Dreikönigstag aufbrachen, um den letzten Ausstellungstag des Krippenweges in Kell anzutreten. Am Parkplatz eingetroffen, gingen wir dann auch zügig los, um den Weg von ca. 15 km gut zu schaffen. Es ging durch Wald und über einen Bergrücken, auf dem uns der Wind um die Ohren pfiff. Trotzdem hatten wir viel Spaß und waren einmal mehr von den Felsen Wolfsschlucht mit seinen vielen Höhlen und der begeistert. Diesmal waren die Ruinen des Klosters Tönnisforst sehr gut zu erkennen, denn sie wurden nicht, wie im Sommer, vom dichten Laub versteckt. Sogar die Mauer des ehemaligen Herrenhauses war zu erkennen. Immer wieder staunten wir über die Naturgestaltung. Nachdem wir den letzten heiklen Anstieg, der uns ganz schön forderte, erklommen hatten, kamen wir auf den angesagten Krippenweg. Hier gab es viel zu sehen und es kamen noch mal weihnachtliche Gefühle auf. Krippen in allen möglichen Größen, eingebettet in Wurzelwerk, Bäumen und Büschen, kamen wunderschön zur Geltung. Es hat sich wirklich gelohnt, sich das einmal anzuschauen und man kann es nur empfehlen, im nächsten Jahr diesen Weg zu gehen. Unsere Einkehr fand im Schützenheim Kell statt, wo die Krippenweggänger sich bei Glühwein, Kuchen, frischen Waffeln und sogar Frikadellen mit Kartoffelsalat – alles selbstgemacht – stärkten, bevor wir den Rückweg antragen. Wir waren alle sehr froh, dass wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht haben und einen schönen Sonntag verleben durften.

Ein großes Dankeschön an Holger! Wir freuen uns auf die nächste Tour, die rechtzeitig bekannt gegeben wird.

(Bildergalerie und Text: Elisabeth)

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